Church of the Epiphany at the Kremlin, Orthodoxe Kirche im Kreml von Tula, Russland.
Die Kirche der Epiphanie ist ein orthodoxes Gebetshaus innerhalb der Kremlfestung in Tula mit einer zentralen Kuppel und dekorativen Elementen an den Fassaden. Das Bauwerk steht isoliert im Komplex und zeigt klassische russische Kirchenarchitektur des 19. Jahrhunderts.
Der Kathedralbau wurde 1817 nach dem Besuch Alexanders I. beschlossen, mit Weihe auf Alexander Newski; Wassili Stassows klassizistischer Entwurf wurde 1821 genehmigt, aber nie ausgeführt. 1849 griffen Kirchenältester Wukol Kusowlew und Bürgermeister Nikolai Dobrynin die Idee einer beheizbaren Epiphanias-Kathedrale mit Seitenkapellen für Nikolaus und Alexander Newski wieder auf. Errichtet 1855–1862 nach einem von Nikolaus I. bestätigten Entwurf Michailows, geweiht 1862. 1930 geschlossen, verlor sie vier ihrer fünf Kuppeln; seit 1989 beherbergt sie das Waffenmuseum.
Die Seitenkapellen der Kathedrale waren dem heiligen Nikolaus und Alexander Newski gewidmet, und die Kirche wurde 1862 geweiht. Seit 1989 beherbergt das Gebäude ein Waffenmuseum, und 2012 wurde es der Russisch-Orthodoxen Kirche zur Restaurierung übergeben. Besucher können den ehemaligen Gottesdienstraum in seiner heutigen Nutzung für Ausstellungen sehen.
Das Gebäude beherbergt heute das Ausstellungs- und Kulturzentrum des Staatlichen Waffenmuseums Tula; der Besuch richtet sich daher nach den Öffnungszeiten des Museums, nicht nach Gottesdiensten. Es steht innerhalb des Tulaer Kremls; man gelangt über die Festungsmauern hinein. Der Innenraum wurde für Ausstellungen umgebaut, und die ab 1892 eingebaute Warmwasserheizung ersetzte die früheren Warmluftkanäle.
Nach der Schließung 1930 verlor die Kathedrale vier ihrer fünf Kuppeln, als verschiedene Organisationen das Gebäude nutzten. Sie wurde nicht abgerissen und beherbergt seit 1989 nach einem umfangreichen Umbau das Ausstellungs- und Kulturzentrum des Staatlichen Waffenmuseums Tula.
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