Kolotsky Convent, Orthodoxes Kloster im Mozhaysky Bezirk, Russland
Das Kolotsky-Kloster ist ein orthodoxes Frauenkloster im Moschaisker Bezirk in Russland, in dem sich eine Kathedrale im Barockstil als zentrales Gebäude erhebt. Der Komplex umfasst außerdem mehrere kleinere Kirchen und einen mehrstöckigen Glockenturm, der über die umliegende Landschaft ragt.
Das Kloster wurde im 15. Jahrhundert gegründet, nachdem an diesem Ort eine Ikone der Gottesmutter entdeckt worden sein soll, was den Ort zu einem Wallfahrtsziel machte. Im 19. Jahrhundert, während des Krieges von 1812, wurden die Gebäude sowohl von russischen als auch von französischen Truppen genutzt und erlitten dabei erhebliche Schäden.
Das Kloster ist der Gottesmutter von Kolotsk geweiht, einem Bild, das laut Überlieferung an diesem Ort gefunden wurde und dem man heilende Kraft zuschrieb. Heute kommen Gläubige, um vor dieser Ikone zu beten, die im Mittelpunkt des religiösen Lebens des Klosters steht.
Das Kloster liegt im ländlichen Bezirk Moschaisk und ist am besten mit dem Auto erreichbar, da die öffentlichen Verkehrsverbindungen in dieser Gegend begrenzt sind. Da es sich um ein aktives religiöses Haus handelt, sollten Besucher angemessene Kleidung mitbringen und die Zeiten der Gottesdienste im Voraus erfragen.
Während des Krieges von 1812 diente das Kloster zunächst als Lazarett für russische Truppen und kurz darauf als Hauptquartier für Napoleon selbst. An einem einzigen Ort wechselten so binnen weniger Tage die Verwundeten einer Armee und der Befehlshaber der anderen Seite einander ab.
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