Spaso-Borodinsky Monastery, Orthodoxes Kloster in Semenovskoe, Russland.
Das Spaso-Borodinsky-Kloster ist ein orthodoxes Kloster in der Region Moskau, das von Steinmauern, vier Türmen und mehreren Kapellen geprägt wird. Die zentrale Kirche ist der Ikone des Heiligen Erlösers Nicht von Menschenhand gemacht geweiht.
Das Kloster wurde 1839 von Margarita Tutschkowa gegründet, der Witwe von General Alexander Tutschkow, der in der Schlacht von Borodino 1812 gefallen war. Es entstand zunächst als persönliche Gedenkstätte und wurde erst später in ein vollständiges Kloster umgewandelt.
Das Kloster liegt auf dem ehemaligen Schlachtfeld von Borodino, und Besucher können heute noch Gedenkmessen beobachten, die an die Gefallenen von 1812 erinnern. Der Ort fühlt sich dadurch weniger wie ein reines Gotteshaus an und mehr wie ein lebendiges Gedenkort.
Das Kloster liegt in der Nähe des Schlachtfeldes von Borodino, das auch als Freiluftmuseum zugänglich ist, sodass sich beide Orte gut zu einem einzigen Ausflug kombinieren lassen. Gute Gehwege verbinden die verschiedenen Bereiche des Geländes und ermöglichen eine bequeme Erkundung zu Fuß.
Das Klostergelände enthält wiederhergestellte militärische Erdwerke aus dem Jahr 1812, sogenannte Fleschen, die anlässlich des hundertjährigen Jubiläums der Schlacht rekonstruiert wurden. Man kann sie betreten und sich so ein konkretes Bild von der damaligen Gefechtsstrategie machen.
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