Petruschinskij-Schlucht, Kriegsdenkmal nahe Taganrog, Russland
Die Schlucht von Petrushino ist eine Gedenkstätte am Stadtrand von Taganrog, Russland, mit einer 18 Meter hohen Stele und mehreren Erinnerungsstrukturen. Befestigte Wege und Informationstafeln führen die Besucher durch das Gelände.
Während der deutschen Besatzung zwischen 1941 und 1943 wurden in dieser Schlucht Tausende Zivilisten und Kriegsgefangene erschossen. Nach dem Krieg wurde das Gelände in einen offiziellen Gedenkort umgewandelt.
Der Ort ist ein zentraler Versammlungsplatz für jährliche Gedenkzeremonien am 30. August, dem Jahrestag der Befreiung Taganrogs. Die lokale Bevölkerung nutzt diesen Ort, um der Opfer zu gedenken und ihre Geschichte lebendig zu halten.
Das Gelände ist frei zugänglich und die markierten Wege machen die Orientierung einfach. Bei Regen kann der Boden rutschig werden, daher empfehlen sich trockene Perioden für den Besuch.
Ein 14-jähriger Junge überlebte die Massenerschießungen, weil mutige Einwohner ihn versteckten. Er ist einer der wenigen bekannten Überlebenden dieser Hinrichtungen, und seine Geschichte ist auf dem Gelände festgehalten.
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