Евгеньевское укрепление, Militärische Befestigung in Chirkey, Russland.
Die Eugenjewskoje-Befestigung war eine russische Militäranlage am Sulak in Dagestan, 1841 von General Jewgeni Golowin gegenüber dem Dorf Tschirkei in einer Engstelle der Sulak-Schlucht errichtet. Sie bestand aus einer Zitadelle, einer Vorstadt und einem Brückenkopf mit zwei Steintürmen, die durch einen überdachten Gang über die Brücke verbunden waren. Ihre Reste wurden 1970 vom Tschirkei-Stausee überflutet.
Das Werk entstand während der Expansion der russischen Militärpräsenz in Dagestan im 19. Jahrhundert zur Sicherung der Kontrolle über die gesamte Region. Der Bau war Teil einer Serie von Befestigungen, die das Russische Reich in dem bergigen Gebiet errichtete.
Die Festung ist nach ihrem Gründer, General Jewgeni Alexandrowitsch Golowin, benannt. Eine lokale Überlieferung verbindet sie mit Lew Tolstois Erzählung „Der Gefangene im Kaukasus“: 1853 wurden zwei Soldaten der Garnison, Unteroffizier Pjotr Gotowizki und Soldat Iwan Dudatjew, gefangen genommen und flohen später.
Die Festung existiert nicht mehr: Ihre Reste wurden 1970 beim Füllen des Tschirkei-Stausees überflutet, an Land ist nichts zu besichtigen. Die Anlage lag am Sulak in der engen Stelle der Sulak-Schlucht, gegenüber dem Dorf Tschirkei. Der Stausee ist von den umliegenden Höhen und vom Bereich der Tschirkei-Talsperre aus zu sehen.
Die Festung existiert nicht mehr: Ihre Reste wurden 1970 beim Füllen des Tschirkei-Stausees überflutet. Der Ort lag gegenüber dem Aul Tschirkei in einer Engstelle der Großen Sulak-Schlucht und sicherte die strategische Brücke über den Sulak. Eine mit der Besatzung verbundene Erzählung verweist auf Tolstois „Der Gefangene im Kaukasus“: 1853 gerieten der Dragoner-Unteroffizier Pjotr Gotowizki und der Soldat Iwan Dudatjew in Gefangenschaft und flohen.
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