Irganai Reservoir, Stausee in Russland
Der Irganai-Stausee ist ein künstliches Gewässer in den Bergen Dagestans, das durch den Staudamm des Irganai-Wasserkraftwerks am Fluss Awarskoye Koisu entstand. Er liegt eingebettet zwischen steilen Felshängen und erstreckt sich durch ein enges Bergtal, das von Gipfeln auf beiden Seiten eingerahmt wird.
Der Stausee entstand im Zuge des Baus des Irganai-Wasserkraftwerks, dessen Planungen bis in die Sowjetzeit zurückreichen, das aber erst in den 2000er Jahren fertiggestellt wurde. Die Flutung des Tals veränderte die Landschaft dauerhaft und zwang einige Dörfer zur Umsiedlung.
Am Ufer des Stausees treffen sich Einheimische zum Angeln und Spazierengehen, besonders an Wochenenden. Die Dörfer in der Umgebung, wie Schamilkala, sind eng mit dem Gewässer verbunden, das den Alltag in dieser Bergregion prägt.
Eine Straße verläuft entlang des Ufers und bietet mehrere Stellen, von denen aus das Wasser gut zu sehen ist. Übernachtungsmöglichkeiten finden sich in den umliegenden Dörfern, und der Besuch ist zu jeder Jahreszeit möglich, wobei Frühling und Herbst angenehme Bedingungen bieten.
Obwohl der Bau des Staudamms in der Sowjetzeit geplant wurde, dauerte es Jahrzehnte, bis das Projekt realisiert wurde, weil es immer wieder eingefroren und neu bewertet wurde. Unter dem heutigen Wasser liegen die Überreste von Siedlungen, die geflutet wurden, als das Tal aufgestaut wurde.
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