Fabergé Museum, Privates Schmuckmuseum in Sankt Petersburg, Russland
Das Fabergé-Museum in Sankt Petersburg beherbergt mehr als 4.000 Schmuckstücke und Kunstgegenstände im restaurierten Naryschkin-Schuwalow-Palast am Fontanka-Ufer. Die Räume verteilen sich auf mehrere Stockwerke und zeigen neben den berühmten Ostereiern auch Zigarrenetuis, Uhren und Miniaturen aus der Werkstatt Fabergés.
Viktor Vekselberg gründete das Museum im Jahr 2013, nachdem er die Sammlung von Malcolm Forbes erworben hatte, um russische Kunstwerke zurück nach Russland zu bringen. Der Naryschkin-Schuwalow-Palast selbst stammt aus dem späten 19. Jahrhundert und wurde eigens für die Ausstellung aufwendig restauriert.
Der Museumsname geht auf Carl Fabergé zurück, dessen Werkstatt die berühmten Ostereier für den Zarenhof fertigte und damit das Bild russischer Goldschmiedekunst weltweit prägte. Besucher sehen heute, wie sich die Techniken der kaiserlichen Juweliere in den kleinsten Details zeigen, von den geheimen Scharnieren bis zu den emaillierten Oberflächen.
Das Museum öffnet täglich von 10 Uhr bis kurz vor 21 Uhr, wobei der Ticketverkauf etwa eine halbe Stunde vor Schließung endet. Ein Geschäft im Gebäude bietet Repliken und Souvenirs für Besucher an, die etwas aus der Ausstellung mitnehmen möchten.
Der Blaue Saal zeigt fünfzehn Ostereier, darunter das erste Hennen-Ei von 1885 und das Krönungsei von 1897, die jeweils mechanische Überraschungen im Inneren verbergen. Manche Eier enthalten winzige Kutschen, Miniaturen oder bewegliche Figuren, die erst sichtbar werden, wenn man sie öffnet.
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