Kuranakh, Golderzfeld in der Republik Sacha, Russland
Kuranakh ist ein Erzfeld in der Sakha-Republik, das sich zwischen Kalkstein- und Sandsteinschichten im Zentralaldan-Distrikt erstreckt. Die Lagerstätte wird mit großflächigen Grubenbauerfahren und modernen Aufbereitungsanlagen abgebaut.
Goldvorkommen wurden 1947 entdeckt und die Gewinnung begann 1955, worauf 1965 der Übergang zu großflächigen Tagebauverfahren erfolgte. Diese Entwicklung prägte die Erschließung der umliegenden Regionen für Jahrzehnte.
Die Bergbauaktivitäten in Kuranakh haben die Entwicklung der umliegenden Gemeinden geprägt und Verbindungen zwischen Einwohnern und Mineralgewinnung geschaffen.
Das Gelände ist ganzjährig aktiv, daher ist es wichtig, sich bei lokalen Behörden über die Zugänglichkeit für Besucher zu erkundigen. Die Arbeitsbedingungen sind stark von der Jahreszeit abhängig, besonders während der Wintermonate.
Im benachbarten Bolshoy Kuranakh wird durch Baggerschiffe während der Sommermonate Gold aus Flusssedimenten gewonnen. Diese saisonale Methode ergänzt das ganzjährig betriebene Erzfeld.
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