Pavillion No. 68 Armenia at the VDNKh, Kulturerbestätte in der Ausstellung der Errungenschaften der Volkswirtschaft in Moskau, Russland.
Pavillon Nr. 68 Armenien ist ein sechseckiges Gebäude auf dem VDNKh-Gelände im Nordosten von Moskau, mit verzierten Türmchen und einem sechssäuligen Eingangsportikus, der von einer Garbe und einem Füllhorn gekrönt wird. Im Inneren öffnet sich ein zentraler Innenhof mit einer Kuppeldecke, der von Korridoren und Ausstellungsflächen umgeben ist.
Das Gebäude wurde 1954 von den Architekten R. Kliks und V. Taushkanov errichtet und stellte ursprünglich Sibirien dar. Nach 1959 wechselte es mehrmals seine Funktion, bevor es schließlich zum armenischen Pavillon wurde.
Die Wände des Pavillons sind mit Steinreliefs verziert, die Pflanzen, Tiere und menschliche Figuren darstellen und typisch für den dekorativen Stil der Stalinzeit sind. Diese Details lassen sich beim Rundgang durch die Korridore und den Innenhof gut beobachten.
Der Pavillon befindet sich auf dem weitläufigen VDNKh-Gelände im Nordosten von Moskau und lässt sich gut zu Fuß von anderen Pavillons aus erreichen. Ein Besuch lohnt sich am besten bei Tageslicht, damit die Außendetails und die Gartenanlagen gut zu sehen sind.
Im zentralen Innenhof hängt ein Gemälde mit dem Titel "Sibirien" von K. Schekotov, eingerahmt von Weizenkränzen, das noch aus der ursprünglichen Nutzungsphase des Gebäudes stammt. Es erinnert daran, dass das Gebäude lange vor seiner armenischen Identität eine völlig andere Rolle hatte.
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