Petrovsky Pond, Geschützter künstlicher Teich im Primorsky-Bezirk, Sankt Petersburg, Russland.
Der Petrovsky-Teich ist ein künstliches Gewässer im Primorsky-Bezirk von Sankt Petersburg, das von Bäumen umgeben und von Freizeitflächen gesäumt ist. Das Ufer ist weitgehend flach und zugänglich, und das Wasser liegt ruhig inmitten eines dichten Grüngürtels.
Der Teich entstand als Grube, die beim Ausheben des Grom-Kamen-Monolithen hinterblieb, des riesigen Felsbrockens, der als Sockel für das Bronzene Reiter-Denkmal in Sankt Petersburg diente. Das Wasser füllte die Grube auf natürliche Weise, und so wurde aus einer Baustelle ein Gewässer.
Der Teich ist bei Anwohnern als Angelgewässer beliebt, und an ruhigen Tagen sitzen Fischer am Ufer und beobachten Wasservögel. Diese alltägliche Nutzung macht den Ort zu einem festen Bestandteil des Lebens im Viertel.
Das Gebiet ist als Schutzgebiet ausgewiesen, weshalb bestimmte Verhaltensregeln, insbesondere beim Angeln und beim Aufenthalt in der Nähe des Ufers, zu beachten sind. Da es vor Ort kaum Einrichtungen gibt, empfiehlt es sich, alles Notwendige mitzubringen.
Der Grom-Kamen-Felsen, der diesen Teich hinterließ, wog schätzungsweise 1.500 Tonnen und war damit einer der schwersten Steine, die jemals in der Geschichte von Bauprojekten transportiert wurden. Sein Transport durch Sumpfgebiet über mehrere Kilometer ist bis heute eine technische Leistung, die Ingenieure beeindruckt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.