Palace stables in Peterhof, Föderales Kulturerbe in Peterhof, Russland.
Die Palastställe in Peterhof sind ein Barockgebäude innerhalb des kaiserlichen Ensembles, das mit symmetrischen Fassaden und geordneten Innenbereichen für die Pferdehaltung und das zugehörige Personal errichtet wurde. Das Gebäude liegt am Rande des Hauptkomplexes und ist mit dem übrigen Ensemble durch Wirtschaftswege verbunden.
Die Ställe entstanden zu Beginn des 18. Jahrhunderts, als Peter der Große Peterhof zu einer kaiserlichen Residenz ausbaute, die mit Versailles konkurrieren sollte. Im Zweiten Weltkrieg wurden sie schwer beschädigt und anschließend auf der Grundlage historischer Unterlagen wiederaufgebaut.
Die Pferdeställe spiegeln bis heute den Stellenwert wider, den die russischen Zaren der Pferdehaltung beimaßen. Wer durch die Räume geht, sieht noch die ursprüngliche Aufteilung zwischen Stallboxen und Wirtschaftsbereichen für das Personal.
Ein Besuch lohnt sich am Vormittag, wenn die Besucherzahlen im Ensemble insgesamt noch geringer sind. Das Gebäude liegt am Rand des Hauptareals, sodass es sich gut als Teil eines Rundgangs durch das gesamte Gelände besichtigen lässt.
Obwohl das Gebäude nach dem Krieg fast vollständig neu errichtet werden musste, orientierte sich der Wiederaufbau an Originalzeichnungen und Fotografien aus der Zarenzeit. Manche der erhaltenen Schmiedeeisen-Details stammen tatsächlich noch aus dem 18. Jahrhundert und sind im heutigen Bauwerk integriert.
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