Fort Graf Miljutin, historisches Artilleriefort im Finnischen Meerbusen südlich von Kronstadt
Fort Graf Miljutin ist eine Küstenbefestigung auf einer künstlichen Insel in Kronstadt, Russland, die mit dickwandigen Strukturen und schweren Metalltoren befestigt ist. Das Bauwerk wurde mit rotierenden Geschütztürmen ausgestattet, die auf Dampfmaschinen basierten und es Verteidigern ermöglichten, Schiffe auf große Entfernung zu beschießen.
Der Bau begann Mitte des 19. Jahrhunderts nach dem Krimkrieg, als Russland seine Küstenverteidigung gegen feindliche Flotten verstärken musste. Das Fort wurde später mit modernen Artilleriesystemen ausgestattet und spielte eine Rolle in beiden Weltkriegen, bevor es nach dem Zweiten Weltkrieg schrittweise abgerüstet wurde.
Der Name des Forts ehrt Dmitri Milutin, einen russischen Militärreformer, dessen Vermächtnis in der Verteidigungsarchitektur des Landes sichtbar bleibt. Das Gelände spiegelt die Bedeutung des Ortes für die maritime Sicherheit Russlands wider und zieht heute Besucher an, die sich für Militärgeschichte und Küstenschutz interessieren.
Das Fort ist am besten mit Bootstouren in den wärmeren Monaten erreichbar, wobei Besucher direkt zum Gelände fahren können. Im Winter können erfahrene Besucher manchmal über das Eis spazieren, wenn es dick genug ist, was eine einzigartige Perspektive auf die Festung bietet.
In den frühen 1900er Jahren wurden in diesem Ort Phänomene entdeckt, die zur Entwicklung der Radiotechnik beitrugen, was zeigt, dass die Festung auch wissenschaftliche Fortschritte unterstützte. Heute dienen Teile der alten Geschütze als Ankerplätze für Boote, was dem Ort einen eigenartigen Charakter verleiht.
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