HSwMS Nordkaparen, Marine-Museums-U-Boot in Göteborg, Schweden.
Das U-Boot der Draken-Klasse erstreckt sich über 69,3 Meter und verfügt über vier Torpedorohre sowie ein dieselelektrisches Antriebssystem mit zwei Pielstick-Motoren. Die Besatzungsräume, der Kontrollraum und die technischen Bereiche zeigen, wie 35 Seeleute während der Tauchgänge in den engen Korridoren lebten und arbeiteten.
Das U-Boot lief im März 1961 bei Saab Kockums in Malmö vom Stapel und diente bis 1988 in der schwedischen Marine. Nach seiner Außerdienststellung wurde es Teil der ständigen Ausstellung im Maritiman-Museum.
Das U-Boot trägt seinen Namen nach dem Nordatlantischen Glattwal und folgt damit der schwedischen Marinetradition, Unterseeboote nach Meerestieren zu benennen. Diese Namensgebung spiegelt die enge Verbindung der schwedischen Seefahrt mit der maritimen Tierwelt wider.
Besucher können das Innere des U-Boots erkunden und dabei die Torpedosysteme, den Kontrollraum und die Mannschaftsquartiere besichtigen. Die Gänge sind eng, daher sollten Gäste auf bequeme Kleidung achten und sich auf das Treppensteigen vorbereiten.
Bei einem Geschwindigkeitstest im Jahr 1980 tauchte das U-Boot genau in dem Moment auf, als ein fremdes Schiff direkt darunter vorbeifuhr. Die Besatzung bemerkte den anderen Kiel nur wenige Meter über ihren Köpfen.
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