Länscellfängelset i Göteborg, Ehemaliges Bezirksgefängnis in Lilla Bommen, Schweden
Länscellfängelset i Göteborg wurde auf dem Gelände der früheren Bastion S:t Erik in Lilla Bommen nach Plänen des Architekten Vilhelm Theodor Ankarsvärd errichtet, mit den Bauherren Krüger und Rapp. Das dreigeschossige Hauptgebäude enthielt 107 Einzelzellen, flankiert von zwei Flügeln: einer mit zwei Sitzungssälen für das Häradsrätt und die 2. Abteilung des Rådhusrätt, der andere als Wirtschaftsgebäude mit Krankenzimmer. Zehn Hofgänge gehörten zur Anlage.
1854–1857 auf dem Gelände der früheren Bastion S:t Erik in Lilla Bommen errichtet, ersetzte das Gefängnis das abgerissene Provinzgefängnis an der Sillgatan. Es folgte dem Einzelzellsystem, das der Reichstag 1844 beschlossen hatte. Die letzte Gerichtssitzung fand am 29. Mai 1907 statt, die letzten Häftlinge wurden am 31. Mai 1907 nach Härlandafängelset verlegt.
Ab dem 20. November 1907 wurde das Gebäude an die Heilsarmee vermietet, die dort eine Unterkunft namens Rosenborg betrieb. Zuvor unterhielt sie eine Unterkunft am Hästbacken, am Hang der Kungsgatan beim alten Telegrafenamt. Die Heilsarmee nutzte das ehemalige Gefängnis bis zum Abriss des Gebäudes im Februar 1972.
Das Gefängnis lag auf dem Gelände der ehemaligen S:t Erik-Bastion und war vom Stadtzentrum aus zugänglich. Die Anlage wurde 1907 aufgelöst, als die Insassen in eine neue Einrichtung verlegt wurden.
Die letzte Gerichtssitzung fand dort am 29. Mai 1907 statt, und die letzten Gefangenen wurden am 31. Mai 1907 in das neue Gefängnis Härlanda verlegt. Ab dem 20. November 1907 wurde das Gebäude an die Heilsarmee vermietet, die dort bis zum Abriss im Februar 1972 ein Obdach namens Rosenborg betrieb.
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