Länscellfängelset i Göteborg, Ehemaliges Bezirksgefängnis in Lilla Bommen, Schweden
Länscellfängelset i Göteborg war ein Gefängnis in Lilla Bommen mit drei Geschossen und etwa 107 Zellen verteilt auf einem Hauptgebäude und zwei Flügel. Die Struktur enthielt auch Gerichtssäle und medizinische Räume für die Insassen.
Das Gefängnis wurde 1854 erbaut und 1857 eröffnet, um ein älteres Gefängnis in der Sillgatan zu ersetzen. Der Neubau war Teil von Schwedens Gefängnisreformen des 19. Jahrhunderts.
Das Gebäude wurde von 1907 bis zu seinem Abriss 1972 als Rosenborg-Unterkunft der Heilsarmee genutzt.
Das Gefängnis lag auf dem Gelände der ehemaligen S:t Erik-Bastion und war vom Stadtzentrum aus zugänglich. Die Anlage wurde 1907 aufgelöst, als die Insassen in eine neue Einrichtung verlegt wurden.
In seinen späteren Jahren beherbergte das Gefängnis mehr Schuldner als Kriminelle, was die sozialen Verhältnisse des 19. Jahrhunderts widerspiegelt. Dies zeigt, wie Schuldeneintreibung damals ein zentrales Problem war.
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