Tylön, Naturschutzgebiet auf einer Insel nahe Tylosand, Schweden
Tylön ist ein 14 Hektar großes Naturschutzgebiet auf einer Insel in der Nähe von Tylosand. Das Eiland wird von felsigem Boden mit Gräsern, Heidekraut und Sträuchern geprägt und ist von den Wassern der Kattegat umgeben.
Im 18. Jahrhundert gab es auf der Insel ein Fischerdorf für schwedische Kriegsmarine-Bootsleute, das gegen Ende desselben Jahrhunderts aufgegeben wurde. Diese Siedlung zeigt, wie der Ort damals wirtschaftlich genutzt wurde.
Auf der Insel befinden sich drei bronzezeitliche Hügelgräber und Steinsetzungen, die von einer frühen menschlichen Besiedlung zeugen. Die Überreste erzählen von der langen Geschichte der Nutzung dieses Ortes durch Menschen aus verschiedenen Epochen.
Das Eiland ist während der Brutzeit von April bis Mitte Juli für Besucher gesperrt, um große Kolonien von Seevögeln zu schützen. Diese Sperrung dauert einige Monate und ist notwendig für den Schutz der brütenden Vögel.
Ein Stahlleuchttürm aus dem Jahr 1870 und das ehemalige Wohnhaus des Leuchtturmwächters stehen als einzige Gebäude auf dieser geschützten Insel. Diese Bauwerke sind stille Zeugen der Vergangenheit und prägen das Erscheinungsbild des Eilands.
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