Passagenhuset, Geschäftsgebäude in Norrmalm, Schweden
Passagenhuset ist ein sechsstöckiges Gebäude in Norrmalm mit einer orange verputzten Fassade, bei dem jede Büroetage um 20 Zentimeter nach außen ragt, um horizontale Unterteilungen und Schattenmuster zu schaffen. Die Konstruktion verbindet verschiedene Stadtblöcke und ermöglicht Fußgängern, sich durch das zentrale Geschäftsviertel Stockholms zu bewegen.
Das Gebäude wurde zwischen 1970 und 1973 von AB Nordiska Kompaniet erbaut und hieß zunächst Arkaden. Im Jahr 1979 verwandelte es sich in Schwedens erstes Filmstad mit elf Kinosälen, bevor es 1997 als Passagen zu seinen Einzelhandelswurzeln zurückkehrte.
Das Gebäude trägt eine grüne Markierung vom Stockholm City Museum, die seinen hohen historischen und architektonischen Wert in der städtischen Landschaft würdigt. Diese Anerkennung zeigt, wie wichtig es ist, solche Bauten als Teil der städtischen Identität zu bewahren.
Das Gebäude bietet direkten Zugang zu verschiedenen Teilen von Norrmalm und funktioniert als praktischer Verbindungspunkt für Besucher, die den Bezirk erkunden. Der orange verputzte Außenbau mit seinen gestuften Stockwerken ist von der Straße aus leicht zu erkennen und dient als gutes Orientierungspunkt.
Das Gebäude wechselte 1979 von einem Einkaufszentrum zu einem Kino, was eine unerwartete Nutzungsänderung darstellte, bevor es später wieder zum Einzelhandel zurückkehrte. Diese Umwandlung zeigt, wie sich der Bestimmungszweck von Gebäuden in der Stadt an wechselnde Bedürfnisse anpasst.
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