Sagerska husen, Historischer Gebäudekomplex in Hamngatan, Stockholm, Schweden
Sagerska husen war ein Gebäudekomplex mit zwei benachbarten Häusern an den Nummern 14 und 16 der Hamngatan in Zentralstockholm. Die Strukturen ragten an der nördlichen Seite des Kungsträdgården auf und bildeten eine markante architektonische Präsenz in diesem belebten Bereich der Stadt.
Im Jahr 1888 erwarben die Brüder Edvard und Robert Sager die Grundstücke und entwickelten sie zu repräsentativen Wohnhäusern. Der jüngere Bruder Robert ließ sich von seinem französischen Lehrer bei Umbaumaßnahmen beraten, die dem Ensemble ein neues Aussehen verliehen.
Die Gebäude zeigten französische Architektureinflüsse, die das Hamngatan-Ensemble prägen. Die Renovierungen unter Adolf Emil Melander im Jahr 1891 brachten stilistische Elemente ein, die noch heute in der Erinnerung an diesen Ort nachwirken.
Die Erdgeschosse wurden ab Mitte des 20. Jahrhunderts in Einzelhandelsflächen umgewandelt, als Hamngatan sich zu einem bedeutenden Geschäftsviertel entwickelte. Besucher könnten das Gelände besser von den angrenzenden Plätzen oder Seitengassen aus erkunden, wo die Perspektiven auf die Fassaden deutlicher werden.
Das Ensemble war für seine weiße Marmorfassade und die feinen Metallarbeiten des Handwerkers Hjalmar Samuelsson bekannt. Diese Details machten die Häuser bis zu ihrer Abtragung 1970 zu einer bemerkenswerten Ergänzung des Stockholmer Straßenbildes.
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