Sisters’ Islands, Meerespark auf zwei Inseln in Singapur
Sisters' Islands sind zwei kleine Inseln vor der Südküste Singapurs, getrennt durch einen schmalen Kanal mit starker Strömung. Die größere Insel beherbergt Sandstrände und einen Bereich für Schnorcheln, während die kleinere Insel nicht frei zugänglich ist und als Schutzzone für Meereslebewesen dient.
Im Jahr 2014 wurden die Sisters' Islands als erstes Meeresschutzgebiet Singapurs ausgewiesen, was einen Wendepunkt im Umgang der Stadt mit ihrer Unterwasserwelt markierte. Seitdem hat sich das Gebiet zu einem Referenzpunkt für Korallenforschung und Meeresschutz in der Region entwickelt.
Die Inseln tragen einen Lokalnamen, der von einer alten Legende stammt: zwei Schwestern, die in diesen Gewässern ertranken, um zusammen zu bleiben. Wer die Inseln besucht, hört diese Geschichte oft von Einheimischen, die sie als Teil der Identität des Ortes betrachten.
Die Inseln sind per Fähre vom Marina South Pier erreichbar, und es empfiehlt sich, die Abfahrtszeiten im Voraus zu prüfen, da die Verbindungen begrenzt sind. Das Wetter und die Bedingungen auf dem Wasser können schnell wechseln, daher ist es ratsam, leichte Schutzkleidung und Sonnenschutz mitzunehmen.
Auf der kleineren Insel gibt es eine Brutstation für Meeresschildkröten, wo Eier unter Aufsicht von Forschern ausgebrütet werden. Diese Station ist eine der wenigen in Singapur, die sich aktiv um den Schutz von Schildkrötengelegen kümmert.
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