Pulau Senang, Militärische Übungsinsel im Süden von Singapur.
Pulau Senang ist eine Insel mit einer Fläche von etwa 81,7 Hektar, die sich etwa 13 Kilometer südlich der Küste Singapurs erstreckt und von schützenden Riffen sowie Mangroven umgeben ist. Das Gelände wird derzeit von den singapurischen Streitkräften für Trainingsübungen genutzt und ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.
Die Insel diente von 1960 bis 1963 als Strafkolonie unter der Aufsicht von Superintendent Daniel Dutton, wobei ein Aufstand 1963 vier Todesfälle zur Folge hatte. Nach diesem Ereignis wurde die Insel vollständig von den Militärbehörden übernommen und wird seitdem für Trainingsaktivitäten genutzt.
Der Name Pulau Senang bedeutet im Malaiischen "Glücksinsel", und der Ort war im 19. Jahrhundert unter dem Namen Barn Island bekannt. Besucher können diese kulturelle Verbindung zur lokalen Sprache und Geschichte in den Namen und Geschichten der Gegend erkennen.
Das Eiland ist für Zivilisten völlig gesperrt und kann nicht besucht werden, da die Singapurischen Streitkräfte dort regelmäßig Echtschussübungen durchführen. Auch unbefugte Schiffe dürfen sich nicht dem Gebiet nähern, um die Sicherheit während der Trainingsaktivitäten zu gewährleisten.
Während der Strafkolonievon 1960 bis 1963 waren die Insassen ungewöhnlich frei in ihren Bewegungen und führten Arbeiten durch, die das Land strukturierten und verwandelten. Diese Form des Gefängnisses war daher nicht wie traditionelle Gefängnisse konzipiert, sondern eher als eine funktionsfähige Gemeinschaft, wo Gefangene direkt zur Infrastruktur der Insel beitrugen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.