Pedra Branca, Granitinsel in der östlichen Straße von Singapur
Pedra Branca ist eine kleine Granitinsel in der östlichen Straße von Singapur, die sich etwa 137 Meter lang und 60 Meter breit erstreckt. Das felsige Eiland sitzt an einem strategischen Punkt, wo die Meerenge mit dem Südchinesischen Meer verbunden ist.
Die Errichtung des Horsburgh-Leuchtturms zwischen 1840 und 1851 markierte den Beginn von Singapurs Verwaltung des Eilands. Ein internationales Gericht entschied 2008, dass die Insel zu Singapur gehört, während die benachbarten Middle Rocks an Malaysia gingen.
Der Name Pedra Branca stammt vom Portugiesischen und bedeutet weißer Felsen, was sich auf die weißen Guano-Ablagerungen bezieht, die die Granitoberfläche bedecken. Die Insel war lange Zeit ein wichtiger Orientierungspunkt für Seeleute in der Region.
Das Eiland ist nur vom Wasser aus zugänglich und wird nicht für Touristen besucht. Die wichtigste Funktion besteht darin, als kritischer Navigationspunkt in einem der weltweilt verkehrsreichsten Meerengen zu dienen.
Der Leuchtturm auf dem Eiland war einer der ersten seiner Art in Südostasien und wurde mit damals innovativen Methoden erbaut. Seine Konstruktion war ein beachtliches Ingenieurunternehmen für die damalige Zeit und zog internationale Aufmerksamkeit auf die Region.
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