Masjid Malabar, Islamische Moschee im Bezirk Kampong Glam, Singapur.
Masjid Malabar ist eine Moschee in Singapur mit einer charakteristischen goldenen Zwiebeldach-Kuppel mit Mondsichel und Stern, ergänzt durch einen achteckigen Minarettturm an der Ecke Victoria Street. Das Gebäude ist mit blauen und weißen Fliesen verziert und bietet in seinem Hauptgebetsraum Platz für viele Gläubige.
Die ursprüngliche Stätte beherbergte seit 1819 einen Friedhof der Malabar-Gemeinde, bevor 1963 die heutige Moschee errichtet wurde. Das aktuelle Gebäude ersetzte die ältere Struktur und wurde später umgebaut, um sein heutiges Aussehen zu bewahren.
Die Moschee bewahrt die Erinnerung an die Malabar-Muslime aus Kerala, die seit dem frühen 19. Jahrhundert in Singapur lebten und ihre eigene Gemeinde aufbauten. Besucher können hier die Verbindung zwischen indischen und singapurischen Traditionen erleben, die sich im Design und in der Zusammensetzung der Gemeinde widerspiegelt.
Das Gelände ist täglich für Besucher geöffnet und verfügt über separate Bereiche für rituelles Waschen und für Gebete. Besucher sollten sich darauf vorbereiten, die Schuhe auszuziehen und angemessene Kleidung zu tragen, um den Raum zu betreten.
Die blauen und weißen Lapislazuli-Fliesen, die in den 1990er Jahren hinzugefügt wurden, verleihen der Fassade ein unverwechselbares Muster. Dieses spezifische Dekorationsmerkmal wurde während einer Renovierung angebracht und macht das Gebäude im Stadtteil leicht erkennbar.
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