Cathedral of the Good Shepherd, Katholische Kathedrale im Museumsplanungsgebiet, Singapur
Die Kathedrale der Guten Hirtin ist ein katholisches Kirchengebäude im Museum Planning Area mit neoklassizistischer Architektur, das sich nach Osten öffnet und ein lateinisches Kreuzgrundriss hat. Das Bauwerk fällt durch seinen markanten Glockenturm und prominente Säulenportiken auf, die seine formale Fassade prägen.
Das Gebäude wurde 1847 eröffnet, nachdem Königin Marie-Amélie von Frankreich und der Erzbischof von Manila die nötigen finanziellen Mittel für die Konstruktion bereitgestellt hatten. Diese externe Unterstützung zeigt die frühen kirchlichen und diplomatischen Verbindungen Singapurs während seiner kolonialen Periode.
Der Name der Kathedrale wird in verschiedenen Sprachen verwendet – auf Malaiisch Katedral Gembala Baik und auf Chinesisch 善牧主教座堂 – was die multikulturelle Bevölkerung Singapurs widerspiegelt. Diese sprachliche Vielfalt zeigt, wie unterschiedliche Gemeinschaften den Ort wahrnehmen und nennen.
Der Zugang ist einfach, da sich das Gebäude in zentraler Lage befindet und zu Fuß erreichbar ist, mit guter Anbindung an das umliegende Stadtzentrum. Besucher sollten tagsüber kommen, wenn die Kirche für Besichtigungen offener ist, und respektvolle Kleidung tragen, da es sich um einen aktiven Betungsort handelt.
Ein 2016 unter dem Grundstein gefundener Zeitkapsel enthielt Gebetbücher, Zeitungen und internationale Münzen aus Singapurs Gründungszeit. Diese Artefakte geben Einblick in das alltägliche Leben und die globalen Verbindungen jener frühen Jahre.
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