Ang Mo Kio, Wohnplanungsgebiet in der Nordost-Region, Singapur.
Ang Mo Kio ist ein Wohngebiet im Nordosten Singapurs, das sich über mehrere Quadratkilometer erstreckt und verschiedene Wohnzonen umfasst. Das Gebiet mischt öffentliche Wohnbauten mit privaten Wohnliegenschaften und schafft so eine heterogene Wohnsituation für seine Bewohner.
Das Gebiet wurde 1973 von der Housing and Development Board entwickelt und verwandelte landwirtschaftliche Flächen in die siebte Satellitenstadt Singapurs. Die Entwicklung war 1980 abgeschlossen und prägte das Wachstum des städtischen Raums in der Region nachhaltig.
Der Name des Viertels stammt aus der Hokkien-Sprache und bezieht sich auf Brücken, was die kulturelle Vielfalt der Gegend widerspiegelt. Die Nachbarschaft beherbergt Tempel, Moscheen und Gemeindezentren, die das tägliche Leben der verschiedenen Bevölkerungsgruppen prägen.
Das Gebiet ist gut mit Singapurs Verkehrsnetz verbunden und verfügt über mehrere Bahnstationen, die eine einfache Fortbewegung ermöglichen. Die verschiedenen Zonen sind leicht zu Fuß erreichbar und bieten eine gute Infrastruktur für tägliche Besorgungen und Aktivitäten.
Im Jahr 1986 wurden hier Singapurs erste drei Gemeinderat gegründet, was einen wichtigen Präzedenzfall für die Gemeinderat-Gesetzgebung schuf. Diese Gründung legte den Grundstein für die Struktur der Bürgerverwaltung, die später in ganz Singapur übernommen wurde.
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