Ayutthaya, Historische Provinz in Zentralthailand.
Phra Nakhon Si Ayutthaya ist eine Provinz im zentralen Tiefland, wo drei Flüsse zusammenfließen und weite Reisfelder durchziehen. Wasserläufe teilen die Landschaft in eine Hauptinsel und mehrere kleine Bezirke, die über Brücken und Fähren verbunden sind.
Die Region wurde 1350 als neue Hauptstadt gegründet und entwickelte sich über vier Jahrhunderte zum wichtigsten Handelszentrum Südostasiens. Burmesische Armeen zerstörten die Stadt 1767 und zwangen die Führung, nach Süden in das heutige Bangkok umzusiedeln.
Die Ruinen stammen aus einer Zeit, als hier kulturelle Einflüsse aus Indien, China und Persien zusammentrafen. Lokale Handwerker fertigen heute noch Bronzegüsse und Goldschmiedearbeiten nach jahrhundertealten Techniken an.
Der größte Teil der archäologischen Zone liegt auf einer flachen Insel, die man gut zu Fuß, mit dem Fahrrad oder per Tuk-Tuk erkunden kann. Besucher sollten früh am Morgen oder am späten Nachmittag kommen, um die tropische Hitze zu vermeiden.
Ein großer Buddha-Kopf wuchs über Jahrzehnte in die Wurzeln eines Bodhi-Baums ein und wurde zu einem der meistfotografierten Motive der ganzen Region. Archäologen entdecken weiterhin neue Fundamente unter Wohnhäusern und Gartengrundstücken im Stadtgebiet.
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