Mu Ko Lanta Nationalpark, Nationalpark an der Andamanensee-Küste in der Provinz Krabi, Thailand.
Mu Ko Lanta ist ein Meeresschutzgebiet an der Andaman-Küste in der Provinz Krabi, das sich über mehrere Inseln erstreckt und von Ko Lanta Noi bis Ko Lanta Yai reicht. Das Gebiet zeigt eine vielfältige Landschaft mit bewaldeten Hügeln, Buchten und Sandstränden, die typisch für diese südthailändische Inselregion sind.
Das Gebiet wurde 1990 zum Nationalpark erklärt und trägt den lokalen Namen Ko Lanta, was in der malaiischen Sprache auf die ausgedehnten Strände dieser Region verweist. Die Unterschutzstellung schützte die Inseln vor übermäßiger Besiedlung und Entwicklung.
Die Chao Ley, ein Seenomadenvolk, haben auf Ko Lanta Yai ihre traditionellen Lebensweisen bewahrt und prägen das alltägliche Leben der Insel. Besucher können traditionelle Boote sehen und die Verbindung dieser Gemeinschaft zum Meer in ihrem täglichen Handel und ihren Aktivitäten beobachten.
Die beste Zeit zum Besuch ist die Trockenzeit von November bis April, wenn die Bedingungen am Wasser stabil sind und Aktivitäten wie Schnorcheln und Bootsfahrten angenehm sind. Die Inseln sind mit dem Boot vom Festland aus erreichbar und können mit Wanderwegen durchquert werden, wobei Besucher festes Schuhwerk mitbringen sollten.
Das Schutzgebiet ist Heimat von drei verschiedenen Waldtypen, die nebeneinander existieren: Regenwälder mit hohen Bäumen, Mangrovenbereiche und Küstenwälder mit an die Salzwasserumgebung angepassten Pflanzen. Diese Vielfalt macht es zu einem wichtigen Lebensraum für verschiedene Tierarten, die von den unterschiedlichen Vegetationszonen abhängen.
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