Tomb of Amyntas, Felsgrab in Fethiye, Türkei.
Das Grabmal des Amyntas ist ein in den Felsen gehauenes Denkmal in Fethiye mit einer Tempelfassade im ionischen Stil, die zwei Säulen zwischen Pilastern und ein Dreiecksgiebelfeld zeigt. Die Struktur ist direkt in die Bergflanke geschnitten und bildet einen eindrucksvollen architektonischen Komplex, der Räume im Inneren des Gesteins umfasst.
Das Grabmal wurde im 4. Jahrhundert vor Christus für Amyntas, den Sohn des Hermapias, erbaut, wie Inschriften an seinen Wänden zeigen. Es stammt aus der Zeit, als die Lykier ihre Toten in aufwendig gestalteten Felsgräbern beisetzten.
Das Grabmal zeigt, wie griechische Tempelformen in der lykischen Grabkultur verwendet wurden und verbindet antike Architekturelemente mit lokalen Steinschlag-Techniken. Die Fassade mit ihren Säulen spiegelt wider, wie die Bewohner dieser Region Einflüsse von außen in ihre eigenen Bräuche aufnahmen.
Der Zugang führt über einen Pfad mit etwa 200 Stufen auf der südlichen Seite des Hangs, der von Fethiye aus sichtbar ist. Es ist ratsam, bequeme Schuhe zu tragen und ausreichend Zeit einzuplanen, um die Stufen hinaufzusteigen und die Umgebung zu erkunden.
Der französische Forscher Charles Texier hinterließ im 19. Jahrhundert seine Signatur in der oberen linken Ecke des Monuments als Zeichen seiner Erkundung der Region. Diese Gravur ist immer noch sichtbar und erinnert an die frühen europäischen Entdecker, die antike Stätten dokumentierten.
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