Fethiye, Hafendistrikt in der südwestlichen Türkei
Fethiye ist eine Küstenstadt in der Provinz Muğla im Südwesten der Türkei, eingebettet zwischen dem Mittelmeer und den Ausläufern des Taurusgebirges. Die Stadt verteilt sich um eine geschützte Bucht mit Stränden, felsigen Küstenabschnitten und dicht bewachsenen Hügeln im Hinterland.
Die antike Siedlung Telmessos bestand hier bereits im 4. Jahrhundert vor Christus. Die Stadt wurde 1424 Teil des Osmanischen Reiches und erhielt 1934 ihren heutigen Namen.
Der Name der Stadt ehrt einen osmanischen Piloten und ersetzte 1934 die ältere Bezeichnung. Die großen Wochenmärkte am Dienstag und Freitag ziehen Menschen aus den umliegenden Dörfern an, die dort Obst, Gemüse und handwerkliche Arbeiten verkaufen.
Der nächste Flughafen liegt etwa 50 Kilometer entfernt in Dalaman mit Verbindungen zu türkischen und europäischen Städten. Minibusse und Sammeltaxis verkehren zwischen dem Zentrum und den umliegenden Ortschaften sowie den Badebuchten entlang der Küste.
Die lykischen Felsgräber aus dem 4. Jahrhundert vor Christus sind direkt in die Felswand oberhalb der Stadt gehauen. Die aufwendigen Fassaden mit Säulen und Giebeln zeigen Einflüsse griechischer Tempelarchitektur in Stein übertragen.
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