Inverness, Verwaltungszentrum in Highland, Schottland.
Inverness ist die nördlichste Stadt Schottlands und liegt dort, wo der Fluss Ness in die Bucht von Moray Firth mündet. Das Stadtzentrum erstreckt sich über beide Ufer des Flusses und verbindet den Kaledonischen Kanal mit der Küste im Hochland.
Die strategische Lage machte die Stadt zu einem Ziel während des Jakobitenaufstands, der in der Schlacht von Culloden im Jahr 1746 endete. Nach der Schlacht veränderte sich die Gesellschaft der Highlands dauerhaft, und viele Traditionen verschwanden oder gingen in den Untergrund.
Dudelsackspieler aus ganz Schottland kommen im September zur Nationalen Rohrblattmeisterschaft zusammen, und die Klänge der Highland-Musik füllen dann die Stadt. Lokale Pubs bieten oft Live-Musik an, und die gälische Sprache taucht noch auf Schildern und Veranstaltungen auf.
Der Flughafen liegt 14 Kilometer östlich und bietet tägliche Flüge nach London, Amsterdam, Belfast und Manchester sowie andere europäische Ziele an. Der Stadtkern ist kompakt und lässt sich zu Fuß erkunden, und Busse verbinden das Zentrum mit den umliegenden Dörfern und Sehenswürdigkeiten.
Die alte Hauptkirche aus den 1770er Jahren steht auf dem St. Michael's Mount am Fluss, an der ältesten christlichen Stätte der Stadt seit dem sechsten Jahrhundert. Die Kirche diente nach der Schlacht von Culloden als Hinrichtungsort für gefangene Jakobiten, und Einschusslöcher sind noch in den Mauern zu sehen.
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