Narberth, Kleinstadt im Vereinigten Königreich
Narberth ist eine kleine Stadt in Pembrokeshire, Wales, die sich um ein altes walisisches Gericht und später um eine normannische Festung entwickelt hat. Die Stadt zeigt ihre lange Geschichte in engen Straßen, alten Gebäuden und den Ruinen der Narberth Castle, die noch heute im Zentrum sichtbar sind.
Die Stadt entstand um einen walisischen Gerichtsort und wurde später während der normannischen Periode zu einem wichtigen Stützpunkt, etwa 800 Jahre vor heute. Sie lag an der Landsker-Linie, einer historischen Grenze zwischen walisischen und englischsprachigen Regionen.
Der walisische Name Arberth bedeutet "gegen die Hecke" und spiegelt die alten Wurzeln des Ortes in einer Agrarlandschaft wider. Die Stadt erscheint in walisischen Legenden als Palast des Fürsten Pwyll und ist seit Jahrhunderten Teil der walisischen Kultur und Erzählungen.
Der Bahnhof liegt etwa einen Kilometer vom Zentrum entfernt und verbindet Narberth mit anderen Orten wie Haverfordwest und Tenby, sodass Besucher Pembrokeshire ohne Auto erkunden können. Die Stadt hat kleine Guesthouses, Ferienhäuser und Cottages in der Nähe, viele mit ruhiger Umgebung und schönen Ausblicken.
Elton John spielte sein erstes walisisches Konzert 1970 in der Queen's Hall, einem wichtigen Kulturzentrum der Stadt, das heute noch Konzerte, Theateraufführungen und Kunstausstellungen beherbergt. Die Hall mit ihrer Galerie und dem Restaurant bleibt ein Anziehungspunkt für lokale und besuchende Kunstliebhaber.
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