Narberth, Kleinstadt im Vereinigten Königreich
Narberth ist eine kleine Stadt in Pembrokeshire, Wales, die sich um einen alten walisischen Gerichtssitz herum entwickelt hat und später zu einem normannischen Stützpunkt wurde. Im Stadtzentrum stehen noch heute die Ruinen der Burg sowie alte Gebäude entlang enger Gassen.
Die Stadt entstand um einen walisischen Gerichtssitz und wurde im Laufe der Zeit von normannischen Herrschern als Festung ausgebaut, vor etwa 800 Jahren. Sie lag an der sogenannten Landsker-Linie, die jahrhundertelang die walisisch- und englischsprachigen Teile von Pembrokeshire trennte.
Der walisische Name Arberth bedeutet so viel wie "an der Hecke" und verweist auf eine Zeit, in der das Land durch Heckengrenzen aufgeteilt war. Die Stadt taucht in alten walisischen Legenden auf, darunter der Mabinogion-Zyklus, in dem sie als Sitz des Fürsten Pwyll erscheint.
Der Bahnhof liegt etwa anderthalb Kilometer vom Stadtzentrum entfernt und bietet Verbindungen nach Haverfordwest, Tenby und anderen Orten in Pembrokeshire. Wer zu Fuß kommt, kann den Weg zum Zentrum in etwa zwanzig Minuten zurücklegen.
Elton John gab 1970 in der Queen's Hall sein erstes Konzert in Wales, einem Veranstaltungsort, der bis heute für Konzerte, Theater und Kunstausstellungen genutzt wird. Die Halle beherbergt außerdem eine Galerie und ein Restaurant, die das ganze Jahr über geöffnet sind.
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