Pembrokeshire, Hauptgebiet im Südwesten von Wales, Großbritannien
Pembrokeshire ist eine Verwaltungseinheit im südwestlichen Wales, die sich zwischen Ceredigion im Nordosten, Carmarthenshire im Osten und dem Bristolkanal im Süden erstreckt. Die Landschaft reicht von hügeligen Wiesen im Inland über steile Klippen bis zu Sandstränden an der Küste.
Normannische Eroberer bauten ab dem Jahr 1090 Pembroke Castle, das später als Geburtsort von König Heinrich VII. von England bekannt wurde. In den folgenden Jahrhunderten prägten Invasionen, Handel und Fischerei die Entwicklung der Küstengemeinden.
Der Name stammt aus dem Walisischen und lautet ursprünglich Sir Benfro, während die englische Form auf normannische Siedler zurückgeht. Vor Ort prägen zweisprachige Ortsschilder und Hinweise das Straßenbild, und an der Küste drehen sich die Lebensrhythmen um Gezeiten und Seefahrt.
Die A40 und die A477 verbinden die Region mit den größeren Städten im Osten, und Zugverbindungen führen entlang der West Wales Lines von Swansea aus durch das Gebiet. Entlang der Küste empfiehlt sich festes Schuhwerk wegen steiler Pfade und wechselnder Bodenverhältnisse.
Ein Wanderweg führt mehr als 300 Kilometer entlang der Küste und bietet Blicke auf Inseln, auf denen im Frühling große Seevogelkolonien brüten. Manche Abschnitte verlaufen so nah am Wasser, dass man bei Sturm Gischt abbekommt.
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