Pembrokeshire-Coast-Nationalpark, Nationalpark in Westwales.
Pembrokeshire Coast National Park ist ein Schutzgebiet entlang der Westküste von Wales, das sich über weite Teile der Grafschaft Pembrokshire erstreckt. Die Landschaft wechselt zwischen steilen Klippen über dem Atlantik, Buchten mit Sand oder Kieseln, grünen Tälern und Hügeln im Landesinneren, die sich in vier räumlich getrennte Abschnitte gliedern.
Die Ausweisung erfolgte 1952 als erster Küstennationalpark des Vereinigten Königreichs, um besondere geologische Formationen und alte Befestigungen zu schützen. Über die Jahrhunderte haben Seefahrer, Mönche und Fischer diese Küste genutzt, und ihre Spuren sind bis heute sichtbar.
Der Name leitet sich vom historischen Gebiet Pembrokeshire ab, das seit dem Mittelalter als Grafschaft besteht und in der lokalen Sprache oft als Sir Benfro bezeichnet wird. Entlang der Küstenpfade begegnen Wanderer kleinen Fischerorten und Bauernhöfen, deren Steinmauern und Höfe die Jahreszeiten des Lebens am Meer widerspiegeln.
Mehrere markierte Wege führen entlang der Küste und durch die Täler, die Wegstrecken reichen von kurzen Spaziergängen bis zu Tageswanderungen mit teils steilen Anstiegen. Wer Schwimmen oder Bootsfahrten plant, sollte Wind und Gezeiten beachten, da das Meer hier stark wechselt.
Unter den Klippen im Norden liegen schmale Höhlen, die bei Ebbe sichtbar werden und in denen früher Schmuggler Waren versteckten. Einige Abschnitte der Küste zeigen gefaltete Gesteinsschichten, die Millionen Jahre alte Erdverschiebungen sichtbar machen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.