Cotswolds, Naturschutzgebiet in Südwestengland, Vereinigtes Königreich.
Die Cotswolds erstrecken sich über Hügelland im Südwesten Englands, geprägt von Kalksteinböden und kleinen Siedlungen aus Naturstein zwischen den Flusstälern der Themse und des Severn. Sanfte Höhenzüge wechseln sich ab mit engen Tälern, Weideflächen und offenen Graslandschaften, durchzogen von einem Netz historischer Wege und Feldgrenzen.
Das Gebiet wurde zwischen dem 13. und 14. Jahrhundert durch den Wollhandel mit Kontinentaleuropa wohlhabend, was den Bau zahlreicher Kirchen aus dem regionalen Kalkstein ermöglichte. Die alten Handelsrouten und Weidewirtschaftsmuster prägen die Landschaft bis in die Gegenwart.
Das lokale Bauwesen verwendet den goldgelben Kalkstein aus der Region, der oft Fossilien von Seeigeln aus der Jurazeit enthält. Dieses Material bestimmt das Aussehen der Dörfer, Gehöfte und Mauern, die sich wie ein durchgehendes Gewebe durch die Hügel ziehen.
Die Landschaft lässt sich über mehrere Fernwanderwege erkunden, die historische Marktstädte und alte Siedlungen miteinander verbinden. Orientierung gelingt meist gut durch beschilderte Routen, die durch offene Felder und dichte Waldabschnitte führen.
Der Untergrund aus Jurakalk bietet Lebensraum für Pflanzenarten, die auf kalkhaltigem Boden gedeihen und anderswo in England selten geworden sind. Traditionelle Schafbeweidung hält diese Graslandschaften seit Jahrhunderten offen und artenreich.
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