Bury St Edmunds, Marktstadt in West Suffolk, England
Bury St Edmunds ist eine Marktstadt in der Grafschaft Suffolk in Ostengland, rund 40 Kilometer nordwestlich von Ipswich gelegen. Die Innenstadt zieht sich um offene Plätze, breite Einkaufsstraßen und Parkflächen, die an die Reste der alten Abteianlage grenzen.
Ein Benediktinerkloster entstand hier im 7. Jahrhundert und wurde Bestattungsort Edmunds, der 869 als Märtyrer starb. Die Äbte organisierten im 11. Jahrhundert die Stadt nach einem neuen Straßenraster, das bis heute das Stadtbild prägt.
Der Name stammt von König Edmund, einem angelsächsischen Herrscher, dessen Schrein jahrhundertelang Pilger anzog und die Anlage der Straßen bestimmte. Heute versammeln sich Einwohner auf dem Buttermarkt oder wandern durch den Abbey Gardens, wo noch Teile der alten Klostermauern stehen.
Die Kathedrale und die Klosterruinen liegen fußläufig von den Hauptstraßen entfernt und der Bahnhof befindet sich am östlichen Rand des Zentrums. Kleine Gassen führen zwischen den größeren Plätzen hindurch, die man bequem zu Fuß erkunden kann.
Eine Brauerei besteht hier seit Anfang des 19. Jahrhunderts und nutzt noch immer Teile der alten Produktionsgebäude. Mehrere Pubs im Zentrum gehören zur selben Brauereigruppe und zapfen ihr Bier direkt aus der lokalen Produktion.
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