Abtei St. Edmund, Benediktinerabtei Ruinen in Bury St Edmunds, England.
Die Abtei ist eine Ruine aus Stein und Gemäuer, deren Überreste auf einem großen Gelände mit gepflegten Gärten verteilt liegen. Man kann noch Bögen, Mauerabschnitte und Grundmauern verschiedener Gebäude erkennen, die das Ausmaß der ursprünglichen Anlage zeigen.
Die Gründung erfolgte im 11. Jahrhundert und das Kloster wurde zu einem der wichtigsten religiösen Orte Englands. Nach mehr als 500 Jahren der Aktivität wurde es in der Mitte des 16. Jahrhunderts geschlossen, als der König die Klöster aufzulösen begann.
Das Areal zeigt, wie Mönche hier über Jahrhunderte lebten und beteten, was sich in den noch sichtbaren Räumen widerspiegelt. Besucher können nachvollziehen, wie der Ort für Pilger aus ganz England bedeutsam war, die hierher kamen, um die heiligen Überreste zu verehren.
Das Gelände ist für Besucher frei zugänglich und liegt zentral in der Stadt, leicht zu Fuß erreichbar. Es gibt keine festen Öffnungszeiten, sodass man zu jeder Tageszeit vorbeikommen kann und sich Zeit zum Erkunden nehmen kann.
Ein Turm aus der normannischen Zeit steht noch immer und wurde später zu einem Glockenturm einer nahen Kirche umgewandelt. Dieser Turm zeigt, wie manche Teile des ursprünglichen Komplexes in moderne Verwendungen integriert wurden und bis heute funktionieren.
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