Haverfordwest, Mittelalterliche Kreisstadt in Pembrokeshire, Wales.
Haverfordwest ist eine Siedlung im Südwesten von Wales, am Fluss Western Cleddau gelegen, der durch die Stadt fließt. Die Burgruine überragt den Ortskern auf einem Hügel, während enge Gassen sich zwischen alten Häusern zu den Brücken hinabwinden.
Der normannische Adlige Gilbert de Clare gründete die Burg im frühen 12. Jahrhundert, woraufhin sich rings um den Hügel ein Handelszentrum entwickelte. Die Anbindung ans Eisenbahnnetz Mitte des 19. Jahrhunderts verlagerte den Warenverkehr von den Schiffen auf die Züge.
Der walisische Name Hwlffordd bezieht sich auf die Furt durch den Fluss, die Reisende einst nutzten. Heute kommen Einheimische in den Pubs rund um die Hauptstraße zusammen, wo man noch gelegentlich Walisisch hört.
Parkplätze befinden sich nahe dem Flussufer und in Seitenstraßen der Hauptachse, wobei steile Anstiege zur Burg hin auf unebenem Pflaster verlaufen. Geschäfte und Cafés sind wochentags vormittags am belebtesten, während samstags der Markt viele Besucher anzieht.
Reste von über 300 Skeletten wurden unter einem ehemaligen Kaufhaus freigelegt, was auf eine mittelalterliche Grabstätte hinweist, die Jahrhunderte lang unbekannt blieb. Diese Ausgrabung veränderte das Verständnis darüber, wie sich die Stadt ursprünglich entwickelte und wo ihre Bewohner bestattet wurden.
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