Kaledonischer Kanal, Historischer Wasserweg in Highland, Schottland
Der Caledonian Canal ist eine historische Wasserstraße in Highland, Schottland, die sich über 97 Kilometer von Inverness an der Nordsee bis Fort William am Atlantik erstreckt. Die Route verbindet mehrere natürliche Seen durch künstliche Kanäle und umfasst insgesamt 29 Schleusen.
Thomas Telford entwarf die Wasserstraße zu Beginn des 19. Jahrhunderts, um Schiffen eine sichere Passage durch das schottische Hochland zu bieten und die gefährliche Route um den Norden Schottlands zu vermeiden. Die Arbeiten begannen 1803 und dauerten fast zwei Jahrzehnte, bis die Strecke 1822 vollständig geöffnet wurde.
Der Name der Wasserstraße ehrt die alten Kaledonier, die einst in dieser Region lebten. Entlang der Strecke findet man Schleusen und Brücken, die nach schottischen Ingenieuren benannt sind und an die Baukunst des frühen 19. Jahrhunderts erinnern.
Entlang der Wasserstraße führen Radwege und Fußpfade, die sowohl für Spaziergänge als auch für längere Touren geeignet sind. Das Canal Heritage Centre in der Nähe von Fort Augustus bietet Informationen zur Geschichte und Technik der Schleusen.
Zwei Drittel der Strecke verlaufen durch natürliche Seen wie Loch Ness, Loch Lochy und Loch Oich, sodass nur etwa ein Drittel künstlich gegraben wurde. Diese Kombination macht die Wasserstraße zu einer der landschaftlich reizvollsten Routen in Schottland.
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