Craigellachie-Brücke, Gusseiserne Bogenbrücke in Moray, Schottland.
Craigellachie Bridge ist ein gusseiserner Bogenbau über den River Spey in Moray mit vier Gitterbögen, die 1812-1814 entworfen wurden. Die Konstruktion kombiniert funktionales Design mit dekorativen Elementen und zeigt die Ingenieurskunst der frühen industriellen Ära.
Thomas Telford konzipierte diesen Pioneerbau als erstes Beispiel eines tragbaren Gitterbinder-Standards in Großbritannien in den frühen 1810er Jahren. Nach der Renovierung 1964 wurde der Fahrzeugverkehr 1972 auf eine neuere Brücke umgelenkt, während dieser Übergang heute zu Fuß und mit dem Fahrrad genutzt wird.
Die Brücke zeigt dekorative mittelalterliche Elemente wie Türme mit Schießscharten und kleine Zinnen, die sie mit der schottischen Architektur verbinden. Diese Details wirken heute noch charakteristisch für die Landschaft am Fluss.
Der Übergang ist heute nur für Fußgänger und Fahrradfahrer freigegeben und bietet einen sicheren Weg über den Fluss. Die benachbarte moderne Straßenbrücke trägt den Fahrzeugverkehr, während dieser historische Übergang eine ruhige Alternative darstellt.
Die Gusseisenkomponenten zeigen außergewöhnliche Zugfestigkeit und demonstrieren Telfords damaliges Verständnis für Metallurgie und Konstruktion. Diese technische Raffinesse war für eine Brücke des frühen 19. Jahrhunderts bemerkenswert fortschrittlich.
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