Auchindoun Castle, Mittelalterliche Burgruine in Moray, Schottland
Auchindoun Castle sind Ruinen einer mittelalterlichen Befestigung, die auf einem felsigen Vorsprung über dem Fluss Fiddich thront. Die Anlage zeigt einen turmartig aufgebauten Wohntrakt mit L-Form sowie die Überreste eines Schutzgrabens, der die Struktur einst umgab.
Die Burg wurde um 1470 von James Stewart, dem Lord of Mar, gegründet und wechselte später zwischen verschiedenen schottischen Clans, darunter die Ogilvys und Gordons, den Besitzer. Ein verheerendes Ereignis war die Zerstörung durch Clan MacKintosh im Jahr 1592, die als traditionelle schottische Ballade überliefert wurde.
Der Name des Schlosses leitet sich von dem gälischen Begriff "Auchindoun" ab, was "Feld der braunen Hügel" bedeutet. Die Ruinen zeugen von der Bedeutung, die dieser Ort für die lokalen Clans hatte, die hier ihre Macht demonstrierten und ihre Territorien kontrollierten.
Der Zugang zur Anlage ist von außen möglich, doch Besucher sollten beachten, dass die Ruinen kein Dach haben und wetterabhängig sind. Das Gelände ist etwas erhöht und erfordert einen kurzen Aufstieg, daher ist festes Schuhwerk empfehlenswert.
Unter den mittelalterlichen Mauern liegt eine noch ältere Schicht: Das Gelände war schon zur Eisenzeit von den Pikten besiedelt und genutzt. Die heutigen Keller und Verließe sind teilweise direkt in den Felssockel gehauen und nutzen so diese prähistorische Grundlage.
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