Rhondda Cynon Taf, Hauptgebiet und nichtmetropolitaner Landkreis im südlichen Wales.
Rhondda Cynon Taf ist ein Verwaltungsgebiet in Südwales, das sich über fünf Täler erstreckt, die durch die Flüsse Rhondda, Cynon, Taff und Ely entstanden sind. Bewaldete Hügel trennen die einzelnen Flusstäler voneinander und prägen die Landschaft des gesamten Gebiets.
Das Gebiet erlebte im 18. und 19. Jahrhundert ein großes Wachstum, als Kohle- und Eisenerzvorkommen in Südwales entdeckt wurden und die Industrie die Region schnell umgestaltete. Die Abbaugebiete zogen Arbeiter an und prägten das Erscheinungsbild und die Struktur aller Gemeinden nachhaltig.
Der Eisteddfod, ein großes walisisches Musikfestival, hat hier tiefe Wurzeln und prägt bis heute die lokalen Feiern und Versammlungen. Die Menschen tragen diese musikalische Tradition in ihren Gemeinden weiter und nutzen verschiedene Orte für Konzerte und kulturelle Treffen.
Pontypridd dient als Hauptstadt und Zentrum für Einkaufen und Dienstleistungen, etwa 19 Kilometer nördlich von Cardiff gelegen. Der Ort ist leicht erreichbar und bietet eine gute Grundlage, um die umliegenden Täler und ihre Dörfer zu erkunden.
Die letzte tiefe Kohlemine Wales in Hirwaun war lange Zeit ein Symbol der industriellen Stärke der Region, bis sie 2008 geschlossen wurde. Danach wurde das Gelände in einen Tagebaubetrieb umgewandelt, der die Geschichte des Bergbaus weiterführt, während sich die Landschaft verändert.
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