Tortola, Karibische Insel auf den Britischen Jungferninseln
Tortola ist eine etwa 55 Quadratkilometer große Insel in den Britischen Jungferninseln mit Gipfeln bis zu 530 Meter Höhe. Die Küste ist von zahlreichen Buchten mit weißem Sand gesäumt, während das Innere von grünen Hügeln und kurvigen Straßen geprägt wird.
Niederländische Siedler nannten die Insel zunächst Ter Tholen nach einer Küstenregion in den Niederlanden, bevor britische Herrschaft den heutigen Namen durchsetzte. Im 18. Jahrhundert entstanden hier Zuckerrohrplantagen, deren Überreste heute an den Hängen sichtbar sind.
Der Name leitet sich möglicherweise vom spanischen Wort für Turteltaube ab, obwohl die genaue Herkunft unklar bleibt. Heute versammeln sich Einheimische in kleinen Fischerorten wie Cane Garden Bay, wo Reggae-Musik und gegrillter Fisch am Strand das Wochenende prägen.
Der Terrance B. Lettsome Flughafen verbindet Reisende mit großen karibischen Zielen, während Fähren regelmäßig zu den Nachbarinseln verkehren. Die Straßen führen steil bergauf und bergab, daher ist ein Mietwagen mit guter Bremse hilfreich für die Erkundung der Küste und der Buchten.
In den 1980er Jahren machte der Aufbau eines Finanzzentrums die Insel zu einem Knotenpunkt für internationale Unternehmen und Banken. Heute übersteigt die Zahl der registrierten Firmen bei weitem die Einwohnerzahl, was Road Town ein ungewöhnlich geschäftiges Verwaltungsleben verleiht.
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