Humber-Brücke, Hängebrücke in Hessle, England
Humber Bridge ist eine Hängebrücke in Hessle, England, die 2220 Meter über die Flussmündung führt und zwei Türme aus Beton besitzt, die 155,5 Meter in die Höhe ragen. Die Konstruktion aus Stahl trägt eine Fahrbahn von 28,5 Metern Breite, auf der vier Spuren für den Verkehr verlaufen und seitliche Wege für Fußgänger und Radfahrer angelegt sind.
Die Brücke wurde am 17. Juli 1981 von Königin Elisabeth II. eröffnet, nachdem die Bauarbeiten im Juli 1972 begonnen hatten. Die Entscheidung für den Bau folgte jahrzehntelangen Forderungen nach einer festen Verbindung über die Mündung, die zuvor nur per Fähre zu überqueren war.
Der Name bezieht sich auf die Flussmündung, die hier das Wasser der Trent und Ouse vereint, bevor es in die Nordsee mündet. Ortsbewohner nutzen die Wege für morgendliche Spaziergänge und Radtouren über die Wasserfläche, die bei jedem Wetter ihre Farbe ändert.
Fahrzeuge dürfen die Überfahrt mit einer Geschwindigkeit von 80 Kilometern pro Stunde nutzen, während für Fußgänger und Radfahrer keine Gebühr anfällt. Die Wege auf beiden Seiten sind bei Wind und Regen offen, sodass wetterfeste Kleidung hilfreich ist.
Die Spannweite zwischen den beiden Haupttürmen betrug bei der Eröffnung 1410 Meter und blieb bis 1998 die längste der Welt. Seither haben neuere Brücken in Japan und China diese Distanz übertroffen, doch die Dimensionen bleiben bemerkenswert, wenn man unter den Kabeln entlanggeht.
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