Vauxhall Bridge, Stahlbrücke in Zentral-London, England
Die Vauxhall Bridge ist eine stählerne Bogenbrücke über die Themse in Zentrallondon, die Westminster am Nordufer mit Lambeth am Südufer verbindet. Die fünf flachen Bögen tragen vier Fahrspuren für Autos und beidseitige Gehwege, die auf der gesamten Länge von 270 Metern einen freien Blick flussauf- und flussabwärts gewähren.
Das heutige Bauwerk wurde von Alexander Binnie und Maurice Fitzmaurice entworfen und ersetzte eine frühere Eisenbrücke aus dem Jahr 1816, als die wachsende Stadt dringend zusätzliche Verbindungen über den Fluss benötigte. Die neue Stahlkonstruktion wurde im Mai 1906 offiziell für den Verkehr freigegeben.
Acht Bronzeskulpturen auf den Pfeilern zeigen Allegorien wie Landwirtschaft, Baukunst oder Bildende Kunst, geschaffen von Alfred Drury und Frederick Pomeroy. Die Figuren sind bei Tageslicht gut zu sehen und verleihen dem Bauwerk ein ungewöhnliches künstlerisches Element für eine Themsequerung.
Die Brücke führt vier Fahrspuren für Autos und hat auf beiden Seiten breite Gehwege für Fußgänger, die bei gutem Wetter einen angenehmen Spaziergang über das Wasser ermöglichen. Der Übergang ist Teil des Cycle Superhighway-Netzes und bietet Radfahrern eine sichere Route durch das Zentrum.
Das russische Wort Вокзал (woksal), das Bahnhof bedeutet, stammt vom Namen Vauxhall ab, da russische Reisende im 19. Jahrhundert häufig an der nahegelegenen Vauxhall Station ankamen. Diese sprachliche Verbindung zwischen London und Russland bleibt bis heute in der Alltagssprache lebendig.
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