Port Isaac, Fischerdorf in Nord-Cornwall, England
Port Isaac liegt an der Nordküste Cornwalls und umgibt einen kleinen geschützten Naturhafen, in dem Fischerboote zwischen Steinkais und weißgetünchten Häusern liegen. Die Gassen fallen steil zum Wasser ab, gesäumt von niedrigen Cottages aus Granit und verputzten Fassaden, die den Hang hinaufklettern.
Ab dem 14. Jahrhundert diente der Ort als Hafen für Getreide, Holz und Schiefer, bis der Ausbau der Eisenbahn im 19. Jahrhundert den Handel verschob. Die Bewohner wandten sich daraufhin verstärkt dem Fischfang zu, der bis heute das Leben am Hafen prägt.
Der Name stammt vom kornischen Porth Ysek, was Kornhafen bedeutet, ein Hinweis auf die frühere Rolle beim Getreidehandel. Die Häuser stehen dicht an den steilen Gassen, ihre Wände tragen oft Spuren des Salzes und der Nähe zum Meer.
Der Hauptparkplatz befindet sich oberhalb des Ortes auf der Klippe, da die engen steilen Gassen zum Hafen nur zu Fuß zugänglich sind. Die Wege hinunter verlaufen teils über unebene Stufen und Kopfsteinpflaster, festes Schuhwerk ist zu empfehlen.
In einer schmalen Gasse namens Temple Bar, auch Squeezy Belly Alley genannt, muss man sich seitlich durchzwängen, an der schmalsten Stelle misst sie nur etwa 50 Zentimeter. Touristen machen hier oft Fotos, während Anwohner den Durchgang längst als Alltag betrachten.
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