Carrickfergus, Normannische Küstenstadt in der Grafschaft Antrim, Nordirland
Carrickfergus ist eine normannische Küstenstadt im County Antrim in Nordirland, die sich entlang der Nordküste des Belfast Lough erstreckt. Mittelalterliche Steinmauern umgeben die Altstadt, während der Tiefwasserhafen direkten Zugang zur Irischen See bietet.
Der anglo-normannische Ritter John de Courcy begann 1177 mit dem Bau der Burg und machte die Siedlung zur Hauptstadt der Grafschaft Ulster. Über Jahrhunderte blieb sie ein militärischer Stützpunkt, der mehrfach zwischen englischen, schottischen und irischen Kräften umkämpft wurde.
Der Name Carrickfergus stammt aus dem Irischen und bedeutet "Fels des Fergus", benannt nach einem König aus dem 6. Jahrhundert, der hier ertrunken sein soll. Irische Wandermusikanten singen noch heute das gleichnamige Volkslied in den örtlichen Pubs und auf Festivals entlang der Küste.
Drei Bahnhöfe verbinden die Stadt mit Belfast, wobei Züge alle 30 Minuten verkehren und die Fahrt etwa 25 Minuten dauert. Ein Spaziergang entlang der Hafenpromenade bietet freien Blick auf die Burg und die Bucht.
Der Passagierdampfer RMS Titanic ankerte über Nacht vor der Küste im April 1912, bevor er seine letzte Fahrt begann. Tausende Einwohner versammelten sich am Ufer, um das Schiff beim Ablegen durch die Bucht zu beobachten.
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