Flannan Isles, Inselgruppe in den Äußeren Hebriden, Schottland.
Die Flannan-Inseln sind eine Inselgruppe mit sieben Hauptinseln, die etwa 32 Kilometer westlich von Lewis in der Nordsee liegen. Die höchste Insel, Eilean Mòr, erhebt sich etwa 88 Meter über dem Meeresspiegel und war der Standort eines Leuchtturms, der von Menschen bewohnt wurde, bevor er automatisiert wurde.
Der Leuchtturm wurde 1899 gebaut und drei Jahre später verschwanden die drei Leuchtturmwärter unter mysteriösen Umständen spurlos. Dieses Ereignis im Dezember 1900 bleibt eines der rätselhaftesten Mysterien der schottischen Maritimgeschichte.
Die Inseln tragen den Namen des heiligen Flannan, eines irischen Predigers aus dem siebten Jahrhundert, dessen religiöse Präsenz die spirituelle Geschichte des Ortes geprägt hat. Besucher können heute noch Überreste einer alten Kapelle sehen, die von dieser frühen christlichen Verbindung zeugt.
Die Inseln sind nur per Boot oder Hubschrauber erreichbar und es gibt keine ständigen Siedlungen mehr. Das Wetter kann schnell umschlagen und die Überfahrt ist oft rau, daher sollte man mit kräftigen Wellen und Wind rechnen.
Die Inseln beherbergen große Kolonien von Papageitauchern, Sturmvögeln und Dreizehenmöwen und sind als Vogelschutzgebiet von internationaler Bedeutung anerkannt. Diese Vogelwelt ist für Naturbeobachter besonders wertvoll und macht die Inseln zu einem wichtigen Rückzugsort für Seevögel.
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