Victoria Embankment, Straße am Themseufer in Westminster und City of London, England
Die Victoria Embankment ist eine breite Uferstraße entlang der Themse, die Westminster mit der Blackfriars Bridge verbindet und sowohl Fahrbahnen als auch großzügige Fußwege bietet. Der Ort umfasst mehrere Grünflächen, Denkmäler und Parks, die sich zwischen der Straße und dem Fluss erstrecken.
In den 1860er Jahren entwarf Joseph Bazalgette dieses Projekt, um das erste unterirdische Abwassersystem Londons einzubauen und gleichzeitig wertvollen Land vom Fluss zu gewinnen. Diese Ingenieursleistung veränderte die ganze Infrastruktur der Stadt und machte das Ufer zugänglich für die Öffentlichkeit.
Die Uferpromenade ist Heimat mehrerer Denkmäler wie Kleopatras Nadel und dem Denkmal der Luftwaffe, die täglich von Besuchern besucht werden. Diese Orte markieren wichtige Momente in der Britischen Geschichte und schaffen einen Ort des Gedenkens entlang des Flusses.
Mehrere U-Bahn-Stationen wie Temple und Embankment ermöglichen direkten Zugang zu dieser Hauptverkehrsader im Zentrum Londons. Die Wege sind gut beleuchtet und gepflastert, sodass man bequem zu Fuß erkunden kann, besonders entlang der Gartenbereiche.
1878 wurde diese Straße mit Yablochkov-Kerzen die erste in Großbritannien mit ständiger elektrischer Beleuchtung ausgestattet. Diese frühe Technologie basierte auf einem Gramme-Generator und prägte das Bild des modernen Londons vom späten 19. Jahrhundert an.
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