Dolaucothi-Goldminen, Goldmine in Cynwyl Gaeo, Wales
Dolaucothi ist eine antike Goldmine in Wales mit römischen Ursprüngen und mittelalterlichen sowie modernen Eingriffen, die das Gelände über 2000 Jahre hinweg prägen. Das Gelände zeigt unterirdische Gänge, offene Abbauflächen und Wassersysteme, die demonstrieren, wie Bergleute früher arbeiteten.
Die Römer begannen hier um 74 n.Chr. mit dem Abbau und errichteten Forts zur Verwaltung der Bergbauarbeiten. Nach dem römischen Rückzug setzte sich die Förderung in verschiedenen Formen bis zur Neuzeit fort.
Der Ort ist seit der Antike mit Wohlstand und Macht verbunden, da Gold hier über Jahrtausende hinweg gewonnen wurde. Die Minen prägten die Entwicklung der umliegenden Landschaft und zogen Menschen an, die von diesem Reichtum angezogen wurden.
Der Zugang zu unterirdischen Bereichen erfordert gute Schuhe und Vorsicht auf rutschigen und unebenem Untergrund. Besucher sollten sich auf enge Räume und begrenzte Beleuchtung einstellen, daher ist eine Taschenlampe hilfreich.
Es ist der einzige dokumentierte Ort in Großbritannien, wo die Römer Gold in großem Maßstab abgebaut haben. Die erhaltenen Wassertanks und Leitungen zeigen, wie klug sie Wasser zum Lockern des Gesteins nutzten.
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