Carmarthenshire, Hauptgebiet im Südwesten von Wales, Großbritannien.
Carmarthenshire ist eine Verwaltungseinheit im Südwesten von Wales, die sich vom Bristolkanal bis zu den Höhenzügen des Black Mountain erstreckt. Die Grafschaft umfasst Küstenorte, weite Täler entlang des Towy und bewaldete Hügel im Nordosten.
Die Römer gründeten um 75 n. Chr. ein Fort bei Carmarthen, das zu den ältesten dauerhaften Siedlungen in Wales zählt. Im Mittelalter wurde die Region ein Zentrum walisischer Fürsten, bevor sie unter englische Verwaltung fiel.
Der Name Caerfyrddin leitet sich vom römischen Moridunum ab und spiegelt die jahrhundertelange Bedeutung der Hauptstadt wider. In den nordöstlichen Tälern spricht man heute noch oft Walisisch, während in den Küstenorten vor allem Englisch zu hören ist.
Die drei Hauptorte Llanelli, Carmarthen und Ammanford sind per Straße und Bahn gut erreichbar, wobei Carmarthen die Verwaltungsfunktionen übernimmt. Wer die Grafschaft erkunden möchte, sollte Zeit für die ländlichen Gebiete einplanen, da sie weit auseinander liegen.
Der Towy ist mit gut 100 km der längste Fluss, der vollständig innerhalb von Wales verläuft, und prägt die Landschaft der Grafschaft. Der National Botanic Garden of Wales bei Llanarthne beherbergt das größte Gewächshaus mit nur einer Kuppel in ganz Großbritannien.
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