Dun Ringill, Eisenzeitliche Festung nahe Loch Slapin, Schottland.
Dun Ringill ist eine eisenzeitliche Steinanlage an der Küste des Loch Slapin im schottischen Hochland. Die Struktur besteht aus dicken Steinmauern, die einmal ein großes Gehöft bildeten und mehrere Räume sowie einen zentralen Hof einschlossen.
Die Anlage entstand in der Eisenzeit, vermutlich um das erste Jahrhundert herum, als solche Steinfestungen im Nordwesten Britanniens verbreitet waren. Später wurde sie zum Wohnplatz des Clans MacKinnon und spielte eine wichtige Rolle in der Geschichte der Isle of Skye.
Der Name Dun Ringill stammt aus dem Gälischen, wobei 'Dun' Festung bedeutet und 'Ringill' sich auf eine Schluchtspitze bezieht. Die Ruine erzählt von einer Zeit, in der diese Küstenlage strategisch wichtig für die Kontrolle der Gewässer war.
Der Zugang zur Ruine erfolgt über Trittsteine an der Mündung eines Baches, die zur westlichen Uferzone des Loch Slapin führen. Die Wege können bei schlechtem Wetter nass und rutschig sein, daher sind festes Schuhwerk und Vorsicht ratsam.
Die Steinmauern der Anlage erfüllten zwei Funktionen gleichzeitig: Sie schützten vor Feinden und hielten gleichzeitig Vieh ein. Diese duale Nutzung war typisch für Siedlungen in dieser Zeit, wo Verteidigung und Tierwirtschaft eng miteinander verbunden waren.
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