Dunblane Cathedral, Mittelalterliche Kathedrale in Stirling, Schottland
Dunblane Cathedral ist eine mittelalterliche Kirche in Stirling, Schottland, die heute als Pfarrkirche dient. Der hohe Turm zeigt Farbunterschiede im Mauerwerk, die verschiedene Bauphasen zwischen dem 12. und 15. Jahrhundert widerspiegeln.
Ein keltisches Kloster stand bereits um 600 am Ufer des Allan Water, bevor Bischof Clemens um 1237 den gotischen Neubau des Langhauses anordnete. Die Reformation führte im 16. Jahrhundert zur Aufgabe des Chores, der erst im 19. Jahrhundert wieder hergestellt wurde.
Der Name leitet sich vom gälischen "Dùn Bhlàthain" ab und bezeichnet einen Hügel nahe der Alanmündung, wo im Frühmittelalter ein keltisches Kloster stand. Heute versammeln sich Gemeindemitglieder im Chor, wo Holzarbeiten aus dem 15. Jahrhundert die Sitzreihen säumen und liturgische Handlungen begleiten.
Die Kirche liegt zentral im Ort und ist sowohl zu Fuß als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht erreichbar. Parkplätze befinden sich in kurzer Gehentfernung, und der Zugang zum Innenraum ist für Besucher ohne Eintritt möglich.
Im südlichen Querschiff ruhen Margaret Drummond und ihre beiden Schwestern, die 1502 vermutlich vergiftet wurden, um eine Heirat mit König Jakob IV. zu verhindern. Spätere Untersuchungen ihrer Gräber im 20. Jahrhundert bestätigten die Überlieferung und machten den Fall zu einem bekannten Beispiel höfischer Intrige.
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